Meine Erfahrungen


Seit über 25 Jahren begleite ich ehrenamtlich Menschen ab der Diagnose einer chronischen Erkrankung. Krankheit, Tod und Behinderung geleiten mich schon mein ganzes Leben lang in meinem direkten Umfeld. Für mich hat es den Schrecken verloren, dass allein nur das Aussprechen dessen bei Menschen erzeugt.
Vielmehr haben mir die Menschen Prozesse aufgezeigt, welche stattfinden, die in keinem Buch stehen, denn jeder Fall ist individuell, eigendynamisch und der oder die Betroffenen sollen sich bei ihren Entscheidungen gut fühlen ohne Eigen oder Fremddruck aus welcher Richtung auch immer.
Ob die getroffene Entscheidung für mich passt oder nicht, ist sekundär,
vielmehr ist es die verschiedenen Aspekte und mögliche Konsequenzen einer Entscheidung aufzuzeigen.
Die Findung, solange es benötigt wird, zu unterstützten und die daraus getroffenen ersten Ansätze achtsam zur Kenntnis zu nehmen, als Mensch der jetzt da ist und zuhört, gepaart mit jahrelanger eigener und ständiger Prozesserfahrung, die ich ausstrahle durch meine nonverbale Körpersprache.
Diese und viele andere Schritte bringen Klarheit in die Menschen und einen leb baren Umgang mit der jeweiligen Situation.

Aus diesen ersten Ansätzen entsteht ein gegenseitiges Miteinander in den Prozessen, die laufend stattfinden, um seine Trauer zu bearbeiten.
Es findet durch die Auseinandersetzung eine Lebensschau statt,
was war?
Was ist?
Was wird?
Jeder Mensch braucht ungleich lange dafür, das Dabeibleiben, bewusst leben und einen achtsamen Umgang mit sich selbst und dem Umfeld brauchen Zeit.
Über sich selbst hinauswachsen, seinen eigenen Umgang finden mit der eigenen Krankheit dem daraus möglicherweise resultierenden Tod oder der Geburt des oder eines Körpers ist zeitlich nur begrenzt wahrnehmbar. Das gilt auch für die nahen Angehörigen oder Menschen, die als Freunde nahe sind, also ein Naheverhältnis haben.

Es ist sekundär es bei sich selbst oder anderen zu sehen und zu leben, es macht die Grenzen sichtbar und die Bewegung sowie die daraus entstehende Entwicklung der beteiligten Personen.
Aus den gemachten Lernerfahrungen nachhaltig zu lernen ist ein Nebeneffekt, der sich äußerst positiv auswirkt in der eigenen Entwicklung.

Trauern = sich zu trauen seinen eigenen Ausdruck zu leben







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